Herkunft & Wurzeln
Die Herkunft des Eichingerbauers erzählt die Geschichte einer Familie, die ihre Wurzeln und Haltungen durch den land- & forstwirtschaftlich geprägten Ursprung stärkt.
Wo heute Weite, Ruhe und Großzügigkeit spürbar sind, wird seit fast drei Jahrhunderten gearbeitet, gewirtschaftet und das Leben mit beiden Händen angepackt. Die Geschichte unseres Erbhofs ist lang und tief im Boden von St. Lorenz verwurzelt: Im Jahr 1739 tauchte unser Anwesen erstmals in den Zehntverzeichnissen des Stifts Mondsee auf – jenen historischen Büchern, in denen die Höfe der Region akribisch erfasst wurden. Denn auch damals wurden bereits „Steuern„ eingehoben. Ein Zehnt war ein Zehntel der Ernte – neun wurden eingehoben, ein Zehnt verblieb am Hof.
Ob als „Eichingergut“ oder schlicht als Hofstelle „in der Eich“: Der Name wechselte über die Epochen immer wieder, der Kern blieb. Alles begann mit echter, hemdsärmeliger Landwirtschaft. Zur Arbeit auf den Feldern und im eigenen Forst gesellte sich bald ein reger Viehhandel. Das war nicht nur klug, um den Hof über Generationen krisenfest zu halten, sondern auch ein starker Ausdruck von Menschenkenntnis, Verlässlichkeit, dem Blick für das Wesentliche und Mut für Neues. Ein Kuhhorn, früher in der Hausmauer beheimatet, heute bei „Oma Maria” im Kasten sicher verstaut, legt heute noch Zeugnis darüber ab.
Das Salzkammergut war schon damals eine Region für tragfähige Verbindungen und geschäftlichen Weitblick. Der Handel prägte eine Haltung, die wir bis heute wie einen Schatz hüten: tiefe Bodenständigkeit, ein achtsamer Umgang mit dem, was die Natur schenkt, und eine Gastfreundschaft, bei der ein Wort noch wie ein Handschlag zählt.
Richtig, die Zeiten haben sich gewandelt, der Geist unseres Hauses blieb stets über die Jahrhunderte eng mit seiner Herkunft verbunden. Der Eichingerbauer war, ist und bleibt ein Erbhof – verwurzelt in der Tradition, offen für die Zukunft, stets bereit für spannende Begegnungen und immer ein Ort, wo das Echte lebendig spürbar ist. Versprochen.
Die Historie im Überblick Teil 1
Erste urkundliche Erwähnung: 1739 in den Zehntverzeichnissen des Stifts Mondsee
Historische Namen: Hofstelle, Eichingergut, „in der Eich“, Eichingerbauer
Standort: Gemeinde St. Lorenz am Mondsee, Salzkammergut, Oberösterreich
Ursprung & Wirtschaft: Land- und Forstwirtschaft, eigener Viehhandel
Heutiger Status: Ausgezeichneter Erbhof mit eigener Rotwildzucht und Forstwirtschaft
Häufige Fragen zur Geschichte des Eichingerbauern (FAQ)
Seit wann existiert der Eichingerbauer in St. Lorenz?
Der Erbhof Eichingerbauer wurde im Jahr 1739 erstmals in den Zehntverzeichnissen des Stifts Mondsee urkundlich erwähnt.
Woher stammt der Name „Eichingerbauer“?
Der Name entwickelte sich aus historischen Bezeichnungen wie „Eichingergut“ oder der Lagebezeichnung „in der Eich“ in Kombination mit der landwirtschaftlichen Nutzung als Bauernhof.
Was zeichnet die Geschichte des Erbhofs aus?
Der Hof sicherte über Generationen hinweg durch die Kombination aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Viehhandel im Salzkammergut seinen Bestand und ist bis heute ein familiengeführter Traditionsbetrieb.
Hat der Eichingerbauer heute noch eine eigene Landwirtschaft?
Ja, zum Eichingerbauer gehören bis heute ein eigener Forstbetrieb sowie eine hauseigene Rotwildzucht, deren Erzeugnisse direkt in der Hotelküche verarbeitet werden.
